• Vany

Es ist wieder Ganslzeit...


Wie Ihr ja schon mitbekommen habt, koche ich sehr, sehr gerne, deshalb gibts für euch ein ganz einfaches Rezept.

Dieses Jahr war bereits das dritte Mal, dass ich eine Gans für und mit meinen lieben Nachbarn machen durfte, und glaubt mir, so schwer ist das gar nicht ;).


Die liebe Ines von Dreikopf ist nicht nur meine Nachbarin, sondern mittlerweile auch eine gute Freundin und Kochpartnerin. ;)


Was ihr für die Gans, die Füllung und die Sauce braucht:

  • Weidegans (unsere hatte 3,7 kg)

  • 4 Äpfel (ihr könnt gern süße und saure Sorten mischen)

  • 3 Pkg. fertige Maroni á 100g

  • Majoran

  • Zimt

  • Salz

  • Pfeffer

  • Paprikapulver edelsüß

  • 2 Pkg. Suppengemüse

  • Gänseklein ( Innereien und der Hals der Gans sind in einem separaten Säckchen in der Gans)

  • Rotwein ( wir haben ca. 1 Flasche á 750ml verkocht)

  • 1 Pkg. á 250 ml Schlagobers

  • Butter und Mehl für eine Mehlschwitze

  • Honig

  • Suppenwürfel

  • Knoblauchzehen

  • 2 Zwiebeln

  • Tomatenmark

  • Lorbeerblätter

Ihr startet damit die Innereien aus der Gans zu nehmen, sie zu waschen und trocken zu tupfen.

Nun schneidet Ihr die Äpfel und die Maroni und gebt sie in eine Schüssel, danach würzt Ihr sie mit Salz, Pfeffer, Zimt und Majoran.

Gemacht?

Perfekt! Damit wird nun die Gans gefüllt!

Zum verschließen der Öffnungen bieten sich Zahnstocher an!

Wenn das gemacht ist, könnt ihr euer Backrohr auf 120 ° Umluft/ Obergrill vorheizen. Anschließend könnt ihr eine "Paste" aus Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Majoran und Wasser anrühren, die Gans damit bestreichen und mit etwas Wasser in ein "Reindl" geben.


Jetzt schneidet ihr das Suppengemüse, die Zwiebeln und das Gänseklein in grobe Stücke. Gebt die Zwiebel, 2 zerdrückte Knoblauchzehen, einen kleinen Teil des Suppengemüses und 1 Suppenwürfel zur Gans, den Rest des Gemüses bratet ihr in einem großen Topf an und gebt das Gänseklein und 1-2 EL Tomatenmark hinzu.


Wenn die Saucen-Basis im Topf eine schöne Farbe hat, löscht ihr sie mit einem Glas Rotwein ab und lasst sie vor sich hinköcheln, bis sie sich etwas reduziert hat.

Nun könnt ihr die Sauce abwechselnd mit Rotwein und angerührter Gemüsesuppe (heißes Wasser und Suppengewürz) aufgießen und immer wieder etwas reduzieren lassen.

Die Sauce braucht auf jeden Fall gute 2 Stunden - danach siebe ich alles ab, dass nur noch die Sauce ohne Gemüse und Gänseklein übrig bleibt - welche ich ganz zum Ende der Bratzeit durch eine Mehlschwitze binde und mit etwas Schlagobers verfeinere.


Die Gans lasse ich ca. 4,5 Stunden im Backrohr, wobei ich bei der Temperatur zwischen 100° und 150° schwanke, damit die Gans nicht zu trocken wird, übergieße ich sie ca. alle 30 Minuten und wende sie in der Zeit ca. 4 Mal.

Wenn die 4,5 Stunden um sind siebe ich auch hier das Gemüse ab, entferne mit einem Esslöffel das oben schwimmende Fett und gebe es in eine extra Schüssel - dieses brauchen wir noch für das Blaukraut!


Die restlichen 30 Minuten der gesamten 5 Stunden schalte ich die Grillfunktion am Backrohr an und die Temperatur rauf, lege die Gans auf das Rostgitter (Backblech unterste Schiene / Gitter mit Gans auf die mittlere Schiene), bepinsle sie mit einer Mischung aus Sauce und Honig und lasse sie auf jeder Seite 15 Minuten knusprig grillen.



So, jetzt kommen wir zum lustigeren Teil ...

Die Knödel und das Blau-/ Rotkraut (wir haben leider keinen Rotkohl mehr bekommen, deshalb mussten wir auf TK Blau-/ Rotkraut zurückgreifen).


Was ihr dazu braucht:

  • 2 Pkg. TK Blau-/Rotkraut

  • 1 EL Erdbeermarmelade

  • 1 Schuss Rotwein

  • 1-2 Lorbeerblätter

  • Fett von der Gans

  • 500g Knödelbrot

  • 4 Eier

  • 450-500 ml lauwarme Milch

  • Salz

  • Pfeffer


Ich starte jetzt mal mit den Semmelknödeln. ;)

Am besten leert ihr das Knödelbrot in eine große Schüssel, streut ca. 2-3 Prisen Salz darüber, schlagt die 4 Eier auf und gebt ca. 200ml von der lauwarmen Milch hinzu, den Rest der Milch nach und nach hinzugeben - ihr erfühlt es, wenn die Knödel die richtige Konsistenz haben.

Bevor ihr zum Vermengen und Formen beginnt, rate ich euch einen großen Topf mit Wasser bereit zu stellen, denn die Knödel wollen ins kochende Wasser. :)

Jedoch nur kurz, dann könnt ihr die Temperatur soweit zurück drehen, dass ihr den Deckel oben lassen könnt und nichts überkocht...

Knödel brauchen ca. +/- 20 Minuten. Sie schwimmen, wenn sie fertig sind, schön an der Oberfläche zum rausfischen.


Während die Semmelknödel im Topf vor sich hinköcheln, bereite ich das TK Blaukraut zu.

Dazu gebe ich es aus der Verpackung direkt in den Topf mit etwas Wasser. Wenn es nicht mehr gefroren ist, gebe ich 1 EL Erdbeermarmelade, 2 Lorbeerblätter, Salz, Pfeffer und einen Schuss Rotwein dazu.




So, geschafft ;), ihr dürft jetzt servieren und es euch schmecken lassen!

Wohl verdient natürlich, nach so einem Kochtag.


Wir waren 5 Personen (4 Erwachsene/ 1 Kind) und haben bis auf einen Flügel wirklich alles verputzt. Ok, unsere Katze und der Hund der Nachbarin haben auch ein bisschen was bekommen. Wir haben das ein oder andere Gläschen Rotwein dazu genossen. ;)


Wir empfehlen mit der Vorbereitung gegen 12:00 Uhr Mittags zu starten und gegen 13:00 Uhr die Gans in den Ofen zu schieben, damit sie um 18:00 Uhr fertig und bereit zum verspeisen ist.


Wie und wann ihr es macht ist natürlich euch überlassen, aber da ich lieber länger schlafe, gibt es die Gans jedes Jahr immer an einem Sonntag, so kann ich ausschlafen und ebenso etwas Produktives machen.


Ich hoffe ihr habt viel Spass beim Nachkochen und wir wünschen euch gutes Gelingen!

Ich bedanke mich bei meiner lieben Ines von Dreikopf fürs "mitkochen"!


Eure Pommfrittis







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